IVL-Pressemeldung:


Pressemeldung

Einführung neuer EWO-Software bei der Stadt Leverkusen

Anfang Januar 2005 wurden bei der Stadt Leverkusen die in SAP integrierten Softwarelösungen Einwohnerwesen und Ausländerwesen der GES SYSTEMHAUS GmbH produktiv gesetzt. Geleitet wurde das Einführungsprojekt in Kooperation von ivl und Stadt Leverkusen.

Mit dem Produktivgang wurde das bis dato eingesetzte Großrechnerverfahren, mit dem 20 Jahre gearbeitet wurde, abgelöst. Die Stadt Leverkusen setzt mit diesem Schritt ihre Modernisierung der städtischen Softwarestruktur fort, was nicht nur mit einer Kostenersparnis einhergeht, sondern die für alle Leverkusener durch die Vereinheitlichung der technischen Plattformen einen Schritt weiter in Richtung Bürgerservice bedeutet, da die eingesetzte Software eine Minimierung von möglichen Reibungsverlusten zwischen städtischen Servicebereichen ermöglicht.

Mit der neuen Softwarelösung werden An-, Ab- und Ummeldungen, Auweise und Passanträge sowie Lohnsteuerangelegenheiten, Bescheindigungen (Melde-/Führungszeugnisse etc.), Auskünfte, Personenstandsänderungen oder auch Änderungen im Melderegister in einem modernen System durchgeführt, das in Zukunft die Einbindung des E-Tin-Verfahrens (Steuerkennziffer FA) und die Anbindung an Digant (Digitales Antragswesen) ermöglicht.

Die Implementierung der neuen Software zum 03.01.2005 erlaubt es der Stadt Leverkusen den Anforderungen des seit Januar geltenden Zuwanderungsgesetzes Rechnung zu tragen und auf evtl. Gesetzesänderungen zeitnah zu reagieren.

Innerhalb des Projektzetiraums von einem Jahr wurden mit der Umstellung vom Altverfahren auf die SAP-basierte Anwenderlösungen ca. 350.000 Altdaten migriert. Da das EWO-Verfahren die Basis für nahezu sämtliche Anwendungen einer Kommune bildet, waren davon waren ca. 20 externe Behörden betroffen.

Neben den technischen Vorteilen, war ebenfalls die Kostenreduzierung ein ausschlaggebender Punkt, der für den Einsatz des neuen Verfahrens sprach. Betrugen die Kosten des Altverfahrens ca. 570.000 Euro jährlich, so spart die Stadt Leverkusen nach Umstellung auf die neue Hard- und Software knapp 218.000 Euro pro Jahr. Darin sind bereits die Kosten für die Umstellung eingerechnet.